AGİF; Kampf dem Rassismus! Gemeinsam und International!

AGIF-Sari3.CDR  ULM (06.01.2014)- Während faschistische Parteien und Organisationen bei ihren Demonstrationen von tausenden Polizisten begleitet und beschützt werden, sind Antifaschisten verstärkt Repressionen und dem Staatsterror ausgesetzt. Tausender von Migranten und Flüchtlingen werden Opfer von Rassismus. Wie auch im Falle von Oury  Jalloh, der am 7. Januar 2005 durch einen Brand in einer Zelle des Polizeireviers  in Dessau bei lebendigem Leib verbrannte und bis heute es zur keiner Klärung des Falles kam, werden weiterhin Gewalttäter durch den deutschen Staat in Schutz genommen und freigesprochen.

Immer mehr kommt es vermehrt zur rassistischer Gewalt in Deutschland. Wobei die Straftaten mit einer Asylunterkunft als Tatort oder Angriffsziel sich von 24 im Jahr 2012 auf 43 bis Ende November dieses Jahres verdoppelte, stieg die Zahl der rechtsextremen Aufmärsche vor Flüchtlingsheimen im Jahr 2013 von 3 auf 18 um das Sechsfache.

Der deutsche Staat versucht mit seiner rassistischen und diskriminierenden Politik die Migranten und die heimischen Arbeiter und Werktätigen verschiedener Nationalitäten, zu spalten. Die Kapitalisten schieben die Schuld der Arbeitslosigkeit und Armut auf die Migranten. Durch solche Argumente wollen sie einen Keil zwischen die immigrierten und einheimischen Arbeiter schieben, damit diese nicht gemeinsam gegen die Kapitalisten Widerstand leisten können. Die zurzeit durch die CSU auf die Tagesordnung gebrachte rassistische Hetze wegen zu erwartende Rumänen und Bulgaren ist die Fortsetzung des rassistischen Politik in deutschland.

Wir als die Föderation der Arbeitsimmigrantinnen und Werktätigen in Deutschland rufen alle MigrantenInnen und Einheimischen dazu auf, gegen rassistische und diskriminierende Politik zu kämpfen und gemeinsam sich für gleiche soziale und politische rechte einzusetzen.

AGİF

05.01.2014